„Das gegenseitige Verständnis fördern“

Die De Sales Music Academy im südindischen Bengaluru ist eine Musikschule nach österreichischem Vorbild. Sieben Jahre nach ihrer Eröffnung soll sie jetzt um eine Sprachschule erweitert werden. Frauscher unterstützt dieses Vorhaben mit einer Spende im Wert von 15.000 Euro – rund einer Million Indischer Rupien.

Um den Schülern und Studenten der De Sales Music Academy mehr als nur eine gute musikalische Ausbildung zu ermöglichen, wird derzeit eine eigene Sprachschule auf dem Campus errichtet. Dort sollen unter anderem die englische Sprache und Kultur vermittelt werden. Michael Thiel, CEO Frauscher Sensortechnik, zeigte sich überzeugt von diesem Vorhaben: „Projekte wie dieses sind unschätzbar wichtig, um den Austausch zwischen den Kulturen zu intensivieren und so das gegenseitige Verständnis zu fördern.“ Gute Englischkenntnisse erleichterten den Absolventen darüber hinaus den Zugang zum indischen und internationalen Arbeitsmarkt wesentlich. Gemeinsam mit dem Schärdinger Bezirkshauptmann Rudolf Greiner, der das Projekt persönlich unterstützt und 2010 bereits in Bengaluru zu Gast war, überreichte Thiel am Montag einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro an Santhosh Kumar, den Gründer und Direktor der De Sales Music Academy.

Die Idee zur Gründung einer indischen Musikschule nach österreichischem Vorbild hatte Kumar, ein Pater der Missionare des hl. Franz von Sales und selbst passionierter Musiker, 2004 während eines Aufenthalts in Brunnenthal im Bezirk Schärding. Damals erfuhr er mit Begeisterung vom Konzept der oberösterreichischen Landesmusikschulen und wollte auch den Kindern in seiner Heimat und den Studenten seines Priesterseminars eine ähnlich gute musikalische Ausbildung zukommen lassen. Mit ideeller und finanzieller Hilfe aus Österreich nahm Kumar drei Jahre später den provisorischen Unterricht auf, bis er 2010 tatsächlich seine Musikschule eröffnen konnte.

Seit dieser Zeit besteht ein reger Kontakt zwischen Brunnenthal und Bengaluru; Kumar kommt jedes Jahr zurück in seine „zweite Heimat“, wie er sagt. Aber auch Frauscher pflegt enge und gute Verbindungen in die indische Millionenstadt, wo sich der nach St. Marienkirchen bei Schärding zweitgrößte Standort des Unternehmens befindet.

Stefan Daller

Stefan Daller

17.05.2017

Märkte

288 Wörter

2 Minuten Lesezeit

„Das gegenseitige Verständnis fördern“

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