Vom Festangestellten zum Ferialpraktikanten

Nach der Matura an der HTL Wels hat der 23-jährige Raphael Buchinger bei Frauscher viel Nützliches gelernt, das er jetzt im Studium gut brauchen kann. Der Kontakt zu seinem ehemaligen Arbeitgeber blieb dabei die ganze Zeit über bestehen. In den Sommerferien kehrt er nun als Praktikant zurück an seinen einstigen Arbeitsplatz in der Systementwicklung von Frauscher – und freut sich über die neuen Herausforderungen.

Raphael bespricht mit seinem Kollegen David Schön den nächsten Arbeitsschritt.Raphael bespricht mit seinem Kollegen David Schön den nächsten Arbeitsschritt.

Mit der Matura der HTL für Elektrotechnik Wels in der Tasche, startet der Andorfer Raphael Buchinger voller Tatendrang ins Berufsleben: Im Frühjahr 2014 tritt er seine erste Arbeitsstelle an – bei Frauscher in St. Marienkirchen. Über das Unternehmen hatte er zuvor nur Gutes gehört und vor allem die vielen positiven Äußerungen zur Ausbildung und zu den Sozialleistungen überzeugten ihn. Bei Frauscher arbeitet er in der Sensoren- und Systementwicklung, wo das breite Aufgaben- und Tätigkeitsfeld, das er dort kennenlernt, langsam aber kontinuierlich die Idee zu beruflichen und fachlichen Weiterqualifizierung in ihm aufkeimen lässt. So entscheidet sich Raphael, zum September 2016 ein Bachelor-Studium der Elektro- und Informationstechnik an der TU Wien aufzunehmen und dort seine Expertise und sein Know-how weiter zu vertiefen. Doch lange hält er es nicht ohne Frauscher aus: Schon in den ersten Sommerferien kehrt er zurück an seinen alten Arbeitsplatz – wenngleich diesmal „nur“ für ein Praktikum. Frauscher habe ihn mit offenen Armen aufgenommen, berichtet Raphael. Dementsprechend gern kommt er nach St. Marienkirchen zurück. „Wenn ich Frauscher in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das wahrscheinlich ‚mitarbeiterorientiert‘“, sagt er überzeugt. Auch das ausgezeichnete Betriebsklima und die Unterstützung seiner Kollegen innerhalb der Abteilung sowie in der ganzen Firma hätten ihm die Entscheidung leicht gemacht.

Raphael weiß genau, dass man als Praktikant bei Frauscher keine typischen Praktikantenaufgaben erwarten darf. Er wird ganz aktiv in Projekte eingebunden und kann an vieles wieder anknüpfen, dass er auch während seiner Zeit als Angestellter bei Frauscher gemacht hat. Er arbeitet selbstständig und gleichzeitig in enger Zusammenarbeit mit seinen Kollegen, die ihm bei allen Fragen gerne zur Seite stehen. Im Moment beschäftigt er sich mit der Erstellung von Flussdiagrammen zur visuellen Darstellung von Produktspezifikationen. Raphael lernt hier viel dazu: „Ich habe die Möglichkeit, neue Produkte kennen zu lernen, mit denen ich bisher noch nicht viel zu tun hatte. Dadurch kann ich mich unter anderem mit den formalen Sprachen SysML und XML beschäftigen – das werde ich auch in Zukunft sicher brauchen können.“

Sein Tipp für zukünftige Praktikanten: „Unbedingt in der ersten Woche Kuchen mitbringen – so kann man die neuen Kollegen gleich bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee oder Tee in der Pause näher kennen lernen.“ Am guten Verhältnis zu seinen Arbeitskollegen und Vorgesetzten hat sich das letzte Dreivierteljahr nichts geändert – er wurde gleich wieder herzlich aufgenommen. Er selbst hat sich ebenfalls schon darauf gefreut, an seine frühere Wirkungsstätte zurück zu kommen. „Auch in Zukunft kann ich mir die Arbeit hier sehr gut vorstellen!“, betont Raphael. Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums möchte er all seine neu gelernten Kenntnisse bei Frauscher in die Praxis umsetzen. Darüber freut sich auch Ingrid Schwarz, Administration Director bei Frauscher: „ Es freut uns, wenn ehemalige Mitarbeiter wieder als Praktikanten zu uns zurückkommen und das theoretische Wissen, das sie sich in der Zwischenzeit angeeignet haben, hier in die Praxis um setzen. Sie kennen den Betrieb schon gut und können schnell anspruchsvolle Aufgaben erledigen. Davon profitieren beide Seiten.“ Raphael Buchinger wird noch bis Ende August die Systementwicklung von Frauscher unterstützen, bevor er zu seinem Studium nach Wien zurückkehrt. Und wer weiß – vielleicht wird er auch die nächsten Sommerferien wieder bei Frauscher verbringen.

Anna Reiter

Anna Reiter

27.08.2017

Menschen

609 Wörter

5 Minuten Lesezeit

Vom Festangestellten zum Ferialpraktikanten

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